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Sonderaustellung "75 Jahre Kriegsende. Aus und vorbei?"

Den Krieg werde ich nie vergessen. GESCHICHTEN von Verzweiflung und Hoffnung.

„Jahrhundertelang gedieh jüdisches Leben auf ukrainischem Boden. In den Schtetln entwickelte sich die Musik des Ostjudentums, der lebensbejahende Chassidismus, die jiddische Literatur. Noch lange nach der Oktoberrevolution war die Muttersprache der meisten Juden im Land Jiddisch.

Als sich die Wehrmacht gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zurückziehen musste, lagen 1,7 Millionen ukrainische Juden in Massengräbern - zumeist Frauen, Kinder und Alte. Wenig ist bisher bekannt geworden über den „Holocaust durch Erschießung“.

Wenige haben mit Hilfe mutiger ukrainischer Retter überlebt. Die Holocaustüberlebenden, die heute noch unter uns sind, waren damals Kinder. Zwanzig von ihnen erzählen ihre Geschichte. Sie teilen ihre Erinnerungen mit uns. Ihr größter Wunsch ist es, dass wir sie nicht vergessen.“ (Aus dem Begleitheft „Den Krieg werde ich nie vergessen.“ – Geschichten von Verzweiflung und Hoffnung) zur Sonderausstellung „75 Jahre Kriegsende. Aus und vorbei?“

Die Sonderausstellung „75 Jahre Kriegsende. Aus und vorbei?“ vereint Fotografien & Biografien von Holocaust-Überlebenden in der Ukraine, die der Verein Christen an der Seite Israels e. V. seit Jahren unterstützt hat. Sie spiegeln ein Stück Zeitgeschichte wider und zeigen, dass Ende noch lange nicht aus und vorbei bedeutet.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt von Christen an der Seite Israels e.V. und dem Förderverein Schloss Netzschkau.

Die Ausstellung ist im Schloss Netzschkau bis zum 31.10.2020, jeweils sonnabends, sonntags und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr zu sehen.  Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie hier.

Versöhnungsarbeit